Archiv der Kategorie: osbn

Diese Beiträge werden auch im Planet vom OpenSourceBlogNetzwerk veröffentlicht.

Thunderbird und das leidige Thema HTML-Mails

HTML-Mails sind eine schlechte Idee. Warum, wurde an anderer Stelle bereits ausführlich erklärt. In aller kürze Zusammengefasst: Sie machen es Angreifer*innen, Spammern und Werbenetzwerken sehr viel einfacher euch mit Werbung zu versorgen und gleichzeitig ein Profil von euch anzulegen. Darüber hinaus bieten sich dank JavaScript und VBS Möglichkeiten Schadsoftware auf euren Rechnern zu hinterlassen und schwächen PGP-Kryptografie ab. Dennoch komme ich um die Anzeige von HTML-Mails manchmal nicht herum. Thunderbird und das leidige Thema HTML-Mails weiterlesen

Waterfox über OpenSuse PPA installieren

Seit über einem Jahr ist Waterfox mein bevorzugter Browser unter Linux. Da dieser abgespeckte Firefox-Fork es leider noch nicht in die offiziellen Ubuntu-Quellen geschafft hat, bin ich auf ein PPA angewiesen.

Das PPA, dass ich bisher genutzt hat ist jetzt leider zum OpenSuse-buildservice umgezogen und jetzt nicht mehr ganz so leicht hinzuzufügen.

Zunächst muss der Schlüssel des neuen PPA bei euch installiert werden. Folgende Zeile muss dafür ins Terminal eingegeben werden.

wget -O - http://download.opensuse.org/repositories/home:/hawkeye116477:/waterfox/xUbuntu_16.04/Release.key | sudo apt-key add - 

In die sources.list kommt nun folgender Eintrag:

deb http://download.opensuse.org/repositories/home:/hawkeye116477:/waterfox/xUbuntu_18.04/ /

Wenn ihr unter Ubuntu 18.04 im Menü nach „Anwendungen & Aktualisierungen“ sucht, könnt ihr diesen Eintrag auch bequem per GUI erledigen. Unter „Andere Programme -> Hinzufügen„, tragt ihr die Zeile oben ein.

Nach einer Aktualisierung des Chaches mittels

sudo apt update

lässt sich Waterfox nun installieren.

sudo apt install waterfox waterfox-locale-de

National Cyber Security Center Report zu Ubuntu 18.04 LTS erschienen

Das britische National Cyber Security Center des GCHQ hat einen Sicherheits-Analyse von Ubuntu 18.04 angefertigt und liefert darin eine Menge Tips, wie ihr Ubuntu 18.04 weiter absichern könnt, um euch gegen Angriffe zu wappnen.

Neben der Verwendung von VPN-Zugängen wird für browsern und mailen ein dedizierter Account ohne Administrator-Privilegien empfohlen. Darüber hinaus werden unter anderem Schritte zum „härten“ des Boot-Prozesses vorgeschlagen. Auch das Ausführen von Programmen aus der Home-Partition sollte laut NCSC besser unterbunden werden. Wie das geht, wird in dem Paper detailliert beschrieben.

Das ganze Dokument in englischer Sprache findet ihr, ohne die Seiten der britischen Regierung an surfen zu müssen unter share.riseup.net.

Den Original-Report des NCSC findet ihr im Beitrag vom OMGubuntu.co.uk verlinkt.