Die glorreichen Sieben – 2018 Edt.

Nachdem mittlerweile beide Rechner die ich benutze auf Ubuntu 18.04 aktualisiert wurden, hat sich auch meine Liste an Erweiterungen für die Gnome-Shell mit Version 3.28 deutlich verändert. Zeit für einen neuen Überblick:

Platz 1: Coverflow Alt-Tab

Die Standard-Animation beim Wechseln zwischen verschieden Fenstern mittels Alt-Tab finde ich nach wie vor keine Augenweide. Hier hilft Coverflow Alt-Tab die Gnome-Shell etwas aufzuhübschen.

Platz 2: Places Status Indicator feat. Removable Drive Menu & Recent Items

Meiner Meinung nach ist der Places Status Indicator ein unverzichtbares Werkzeug, das im oberen linken Bereich einen Schnellzugriff auf die wichtigsten Ordner erlaubt.
Ergänzt wird diese Erweiterung durch das Removable Drive Menu, dass einen Schnellzugriff inkl. Auswerf-Schaltfläche für temporär eingehängte Medien im rechten Bereich der Statusleiste einfügt.
Im selben Bereich klingt sich Recent Items ein und hilft dabei, zuletzt genutzte Dateien schnell wieder aufrufen zu können.

Platz 3: Clipboard Indicator

Ich benutze in meinem alltäglichen Gesurfe, aber auch beim Programmieren oder beim Webseiten-Bau sehr häufig die Zwischenablage. Dank Clipboard Indicator habe ich Zugriff auf Zwischenablagen-Inhalte, die schon längst überschrieben worden sind und muss sie nicht erst mühsam neu kopieren.

Platz 4: System-Monitor

Ein mächtiges Werkzeug mit dem sich viele Leistungswerte kompakt in der Statusleiste anzeigen lassen. Ich nutze im Moment vor allem die Anzeigen von CPU-Last und Netzwerk-Traffic. Aber auch Festplatten Temperatur-Werte und Festplattenaktivitäten lassen sich kompakt anzeigen und mit einem Klick auf die Anzeige öffnet sich ein nützliches kleines Fenster, dass weitere Daten präsentiert.

Platz 5: Sound input & output device chooser feat. Media Player Indicator

Diese beiden Erweiterungen beheben einige Unzulänglichkeiten im Lautstärke-Menü der Gnome-Shell.
Dank Sound input & output device chooser lässt sich schnell zwischen HDMI und Kopfhörer-Ausgang wechseln, was gerade bei meinem Laptop mein Leben sehr vereinfacht.
Die Erweiterung Media Player Indicator sorgt dann noch dafür, dass sich Player wie Banshee, Rhythmbox und andere Player, die „MPRIS v2.1“-fähig sind, über das Lautsstärke-Menü komfortabel fernbedienen lassen.

Platz 6: Touchpad Indicator & Lock Keys

Da ich mobil ein Gerät Thinkpad-Serie der Firma Lenovo einsetze und den kleinen Track-Point schätzen gelernt habe, aber auch die Erfahrung machen musste, dass andere von der Bedienung schnell überfordert sind, nutze ich Touchpad inidcator, um bei Bedarf schnell das Touchpad aktivieren zu können, wenn es gebraucht wird. Danach wird es einfach wieder abgeschaltet.
Ein vergleichbares Problem behebt Lock Keys. Bei neueren Lenovo-Modellen und auch bei einigen kompakten Tastaturen ist nicht mehr ersichtlich, ob Num-Lock- und Caps-Lock-Taste gedrückt sind. Lock Keys informiert über eine kurze Notification, wenn sich der Zustand ändert und mit zwei kleinen Icons ist der aktuelle Zustand im Statusbereich immer im Blick.

Platz 7: Topicons Plus feat. Status Area Horizontal Spacing & Remove Dropdown Arrows

Dank Topicons Pluswerden Status-Icons von Owncloud, VLC, JDownloader und Co wieder da angezeigt, wo sie hin gehören – nämlich im Statusbereich, oben rechts.
Damit bei all den vielen Icons, die sich jetzt dank der bereits installierten Erweiterungen im Status-Bereich befinden, der Platz nicht zu knapp wird lässt sich dank Status Area Horizontal Spacing der Abstand zwischen den Icons verringern und mittels Remove Dropdown Arrows verschwinden die kleinen Dreieckigen Pfeile neben manchen Erweiterungen, die auf ein klickbares Menü hinweisen.